Etwas Historie über das Hufeisenwerfen



Hufeisenwerfen ( amerik. Horseshoe - Pitching ) ist aus einem Wettbewerb amerikanischer Feldarbeiter hervorgegangen.

Die Erntefrüchte wie zum Beispiel Mais wurden bei der Ernte ( damals natürlich noch von Hand ) auf zum Teil ziemlich große Entfernungen in die Sammelkörbe geworfen. Mit der Zeit entwickelte sich aus dieser Tätigkeit eine Wettkampfform, die auch nach der Feldarbeit mit allen möglichen Wurfgegenständen fortgesetzt wurde.

Die Hufeisen der Pferde eigneten sich natürlich hervorragend zu diesen Disziplinen, da sie eine stabile Flugbahn und durch Ihre Form eine neue Möglichkeit des Trefferbildes ermöglichten.

Natürlich wurde damals nicht auf eigens eingerichtete Sandkästen mit Stahlstangen geworfen. Auch heute noch sind in den USA die Courts, ( Spielflächen ) nicht wie bei uns eingerahmt. Es wird häufig auf einem lehmigen Untergrund geworfen, der die Eisen dort festhält, wo sie landen.

Nach Deutschland kam diese Sportart hauptsächlich durch die Country und Western Fans, die bei Ihren Urlaubsreisen in den westlichen Staaten der USA diese ursprüngliche und unterhaltsame Freizeitbeschäftigung kennen lernten.

Wie in jeder Sportart hat sich auch im Hufeisenwerfen eine Entwicklung vollzogen. In Bezug auf das Wurfgerät hat sich seit den Tagen des Wilden Westens einiges getan. Die Eisen gleichen den ehemaligen Vorbildern nur noch in der Form.

Größe, spezielle Haken an den Enden und griffige Auswölbungen, haben ein vollkommen neues , etwa 1.100gr. schweres Sportgerät entstehen lassen, mit dem man exakte Ergebnisse erzielen kann.




Wir sind sicher, daß über kurz oder lang diese Sportart eine sehr große Verbreitung im Breitensport vornehmen wird.

Das recht kostengünstige Erstellen eines Courts und die einmalige Anschaffung der Eisen erleichtern den Siegeszug dieser Sportart.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Pro Country, Deutscher Country und Western Dachverband e.V.